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Umfrageauswertung: BibDay – Mein Besuch in der Bibliothek

Wir haben an der bibliotheksübergreifenden Studie der AG User Experience des BIB (Berufsverband Information Bibliothek e. V) im Juni/Juli 2026 teilgenommen und bedanken uns für Ihre Antworten und Ihr Engagement! Wir haben ca. 480 Umfragehefte herausgegeben, davon 239 Hefte zurückerhalten.

Die Auswertung dieser Hefte liegt nun vor und wir wollen die Ergebnisse mit Ihnen teilen:

  • ca. 50 % der Teilnehmenden, die sich an der Umfrage beteiligt haben, waren Bachelorstudierende.
  • 50 % der Teilnehmenden kommen in die Bibliothek, um für ihre Prüfung zu lernen, gut 30 % leihen Medien aus und nutzen den digitalen und analogen Bestand der Bibliothek. Zwei weitere wichtige Gründe, in die Bibliothek zu kommen, sind die Vor- bzw. Nachbereitung einer Vorlesung/eines Kurses und das Schreiben einer Arbeit.
  • Knapp 50 % der Befragten kommen mehrmals in der Woche in die Bibliothek. 32,2 % verbringen mehr als 6 Stunden in der Bibliothek. Knapp die Hälfte der Befragten kommt in den Vormittagsstunden zwischen 10 und 11 Uhr in die Bibliothek, 23,4 % der Teilnehmenden verlassen die Bibliothek zwischen 16 und 17 Uhr, 7 % dagegen erst nach 20 Uhr.
  • Es hält sich die Waage:
    In der Bibliothek lernen Personen in Gesellschaft von anderen (dabei bearbeiten sie eine eigene Aufgabe), sowie Personen alleine. Nur ein geringer Anteil der an der Umfrage Teilnehmenden lernt in einer Gruppe mit einer gemeinsamen Aufgabe.
  • 31,4 % der Beteiligten sind mit dem Status Quo bei den vorhandenen Medien zufrieden, 20,9 % wünschen sich mehr digitale Medien und 41,7 % sogar mehr gedruckte Medien. Dabei werden als Gründe angegeben, dass die Vorteile der digitalen Medien darin liegen, dass man auf diese von überall zugreifen kann und das Tragen schwerer Lasten entfällt. Allerdings gibt es Hinweise darauf, dass das Lernen mit analogen Medien effektiver und einprägsamer ist.
  • Vorlesungsskripte, Bücher und Artikel sind für die Befragten die wichtigsten Informationsquellen.
  • Um die 40 % der Teilnehmenden beschreiben ihren Arbeitsstil als kontinuierlich.
  • Wichtig in der Bibliothek sind für die Befragten hauptsächlich diese Faktoren:
    • Atmosphäre: Lautstärke gering
    • Gebäude: Temperatur
    • Ausstattung: Steckdosen
    • Ausstattung: WLAN/Internet

Besonders hervorzuheben ist der Wunsch nach einer geringen Lautstärke, der als grundlegende Voraussetzung für konzentriertes Arbeiten und Lernen angesehen wird. Die Temperatur im Haus können wir leider nur bedingt beeinflussen. Lesen Sie bitte dazu unseren Beitrag: Temperaturen im Gebäude der Universitätsbibliothek

Nicht minder relevant sind die verfügbaren Steckdosen und ein zuverlässiges WLAN/Internet, die heute als selbstverständliche Infrastruktur für digitale Arbeitsprozesse gelten. Die Signalstärke des WLANs lassen wir kontinuierlich von IT.SERVICES überprüfen. Bitte sagen Sie an der Info-/Servicetheke Bescheid, wenn es in einzelnen Bereichen Verbesserungsbedarf gibt.

Die Anforderungen an Bibliotheken haben sich gewandelt, das liegt auf der Hand: weg von reinen Bucharchiven hin zu modernen Lernumgebungen mit multifunktionalen Lern- und Aufenthaltsorten. Die Antworten der Teilnehmenden zeigen, dass die UB Bochum diesen Wandel erfolgreich vollzogen hat und als attraktiver Lernort wahrgenommen wird. Unser Ziel ist es, diesen immer weiterzuentwickeln und zu verbessern.

Vielen Dank für Ihre Antworten.

Ihr UB-Team

 

Fotografie Newsübersicht: © RUB, Ramisch

| von UB Team

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