Die Universitätsbibliothek Bochum hat als Akteurin in dem verbundübergreifenden Projekt "KI-Kompetenzen verbundübergreifend stärken", das die Bibliotheksverbünde Deutschlands, Österreichs und der Schweiz umfasst, die Koordination und redaktionelle Betreuung einer KI-Landkarte für wissenschaftliche Bibliotheken übernommen.
Das Digital Humanities Center der UB Bochum hatte zahlreiche Landkarten-Tools evaluiert und als Ergebnis und nach Beschluss-Fassung der Verbundbibliotheken die Landkarte auf Basis der Open Source Software uMap implementiert.
Die KI-Landkarte ist kein KI-generiertes oder mit generativer KI arbeitendes Tool, sondern dient der Verzeichnung der KI-Expert:innen, der KI-Dienstleistungen und der KI-Projekte in den wissenschaftlichen Bibliotheken. Diese sind dazu aufgerufen, ihren eigenen Standorteintrag auf der Landkarte einzutragen und dort ihre Hinweise auf ihre lokalen KI-Angebote einzupflegen. Die Karte befindet sich mit bisher nur wenigen Einträgen im Aufbau.
Die Einträge in der Karte sollen die Vernetzung der einzelnen Bibliotheken in Sachen KI erleichtern, die KI-Aktivitäten der Bibliotheken sichtbarer machen und die Entwicklung gemeinsamer KI-Angebote fördern.
Weitere AGs dieses Projektes tragen diesem Anliegen Rechnung. Verbund- und länderübergreifend werden z.B. bibliotheksspezifische Materialien für die Schulung von Bibliotheksnutzenden und von Bibliothekspersonal in Sachen KI entwickelt, bibliotheksrelevante KI-Use Cases und KI-Recherchetools gesammelt und bewertet sowie der Austausch im Hinblick auf ethische, rechtliche und technische Aspekte gefördert.
Autor: Dr. Jörg Albrecht, Direktor der Universitätsbibliothek Bochum
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| von UB Team