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DH-Einführungen: Einführung in IIIF am Beispiel von Manuskripten

Wie lassen sich digitale Manuskripte und andere historische Bildquellen nicht nur anschauen, sondern auch flexibel nutzen, vergleichen, untersuchen und weiterverarbeiten? Und was steckt hinter dem International Image Interoperability Framework (IIIF), das inzwischen von Bibliotheken, Archiven, Museen und Forschungseinrichtungen weltweit eingesetzt wird?

In diesem Einführungskurs lernen wir IIIF am Beispiel digitaler Manuskripte kennen. Wir schauen uns an, was IIIF eigentlich ist, wie die offenen Standards und Schnittstellen funktionieren und welche Idee hinter dem Zusammenspiel von Bildsammlungen, technischen Anwendungen und der IIIF-Community steht. Dabei geht es auch um die Frage, welchen Mehrwert IIIF für die Forschung bietet und wie sich digitale Sammlungsobjekte über Institutions- und Anwendungsgrenzen hinweg nutzen lassen.

Anschließend werfen wir einen Blick auf verschiedene IIIF-kompatible Werkzeuge und ihre Möglichkeiten: von der flexiblen Darstellung und dem Vergleich hochauflösender Digitalisate über das gezielte Untersuchen und Annotieren von Bildern bis hin zur Nutzung in digitalen Editionen und anderen Forschungsanwendungen. Die Beispiele konzentrieren sich auf Manuskripte, zeigen aber zugleich, dass IIIF weit über diesen Anwendungsbereich hinausgeht und sich ebenso für Karten, Fotografien, Bücher, Zeitungen, Kunstwerke und andere digitale Sammlungsobjekte einsetzen lässt.

Der Kurs richtet sich an alle, die einen Überblick über IIIF und seine Möglichkeiten für digitale Sammlungen und die Forschung gewinnen möchten. Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Veranstaltungsort: DH-Space, UB 0/08

 

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