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UB aktuell: 2013 bis heute

Ort des intensiven Lernens

So gefragt war die UB noch nie! Nachdem bereits im Januar 2014 ein Spitzenwert und eine Steigerung der Besucherzahlen von fast 11% erreicht wurde, stieg die Zahl der Zutritte im Monat Januar 2015 nochmals um knapp 4% auf nunmehr 114.550. In dem besucherstärksten Monat lag der Tageswert nun bereits an 9 Tagen bei mehr als 5.000 Zutritten.

Nach der Eröffnung der Lernlandschaft auf Ebene 1 im Mai 2012 stehen seit Februar 2013 auf Ebene 2 weitere 120 neue Einzelarbeitsplätze zur Verfügung. Es gibt vier höhenverstellbare Plätze für Rollstuhlfahrer, von denen zwei als Sehbehindertenplätze ausgestattet wurden. Die Arbeitsplätze verfügen über Einzelplatzbeleuchtung, Steckdosen und Laptopsicherungsbügel. Der Internetzugang erfolgt über W-LAN. Es sind insgesamt 76 Schließfächer vorhanden, davon 18 Tagesschließfächer und 58 Langzeitschließfächer.

Im Januar 2014 wurden auf Etage 3 weitere 108 Arbeitsplätze mit LED-Einzelplatzleuchten und insgesamt 84 neue Langzeitschließfächer in Betrieb genommen. Das besondere an den neuen Arbeitsplätzen ist, dass diese neben Steckdosen auch über LAN-Dosen verfügen. Man kann hier also nicht nur via Wireless-LAN (eduroam oder RUB-WLAN) sondern auch per Kabel ins Internet. Für die Anfertigung von Doktor- und Master- /Staatsexamensarbeiten gibt es auf der Empore 3 nun 12 besonders große Arbeitsplätze mit integriertem, extra-großem Langzeitschließfach. Der komplette Arbeitsplatz kann durch die Ausleihe des dazugehörigen Schließfachschlüssels für 6 Monate gebucht werden. Im Januar 2015 wurde der frisch renovierte Lesesaal auf Ebene 3 / Bereich 3 eröffnet. Ein neuer Teppich, helle freundliche Möbel mit Buchschließfächern, eine ausreichende Strom- und LAN-Versorgung sowie eine Erhöhung der Anzahl von CIP-Rechnern auf 39 führt nun auch in diesem Lesesaal zu einer starken Nutzungssteigerung.

Die Umbauten wurden durch die Auslagerung der selten genutzten Zeitschriften und die Auflösung des Schriftendepots der Europäischen Union möglich. Die ausgelagerten Materialien sind größtenteils in den Fachbibliotheken der RUB oder online vorhanden und somit weiterhin für die Kunden der UB verfügbar.

Die gelungene Mischung aus neuen, modernen Arbeitsplätzen mit Buchschließfächern, dem Medienangebot, den Möglichkeiten für Begegnungen und Kommunikation im Foyer, im Bibliotheks-Café und im Treppenhaus und einem umfassenden Beratungs- und Schulungsangebot machen sich bezahlt. Die Zahlen belegen: Die UB wird immer mehr zu dem zentralen Lernort auf dem Campus.

Teaching Library - Learning Library

Jedes Jahr besuchen über 4000 Studierende und Oberstufenschüler eine Trainingsveranstaltung der Universitätsbibliothek, meistens eingebettet in eine Lehrveranstaltung.

Außer dem großen Veranstaltungsraum auf Ebene 1 wird nun auch der Konferenzraum auf Ebene 6 sowie ein weiterer kleiner Besprechungsraum für Trainings genutzt, damit die große Nachfrage auch durch parallel stattfindende Kurse bewältigt werden kann. Ein Team von Fachreferentinnen und -referenten und Bibliothekaren der UB vermittelt in aktivierenden Workshops eine breite Palette an bibliothekarischem Know-how.

Neben einem Basiskurs (in deutscher und englischer Sprache) und verschiedenen Aufbaukursen zu den Dienstleistungen und Ressourcen der Universitätsbibliothek bilden die fachbezogenen Kurse zur Literaturrecherche einen Schwerpunkt im Kursprogramm der Universitätsbibliothek. Für OberstufenschülerInnen bieten wir spezielle Kurse zur Vorbereitung auf die Facharbeit. Darüber hinaus bieten wir Veranstaltungen zu den Literaturverwaltungsprogrammen Citavi, EndNote Online, EndNote, Mendeley und Zotero, mit denen recherchierte Literaturdaten gesammelt und Literaturlisten in verschiedenen Zitationsstilen ausgegeben werden können. Für Citavi und EndNote Online gibt es an der RUB Campus-Lizenzen.

Kurstermine (und Anmeldemöglichkeiten) veröffentlichen wir in unserem Kurskalender.

Internationaler Kulturtreffpunkt

Die Universitätsbibliothek wird für die Wissenschaftler, Studierenden und Mitarbeiter der Ruhr-Universität und für die externen Leser aus Bochum und Umgebung immer mehr Treffpunkt, Aktionsraum, Kunst- und Kulturraum. Junge Künstler und Fotografen stellen gerne in der Universitätsbibliothek aus und können dort ihre Arbeiten in einem lebendigen und anderen Kontext als dem Museum oder der Galerie zeigen. Wiederholt haben Studierende Poster ausgestellt, auf denen sie die Ergebnisse ihres forschenden Lernens dargestellt haben. Etliche Künstler haben der Bibliothek nach Ausstellungsende Arbeiten überlassen, zum Teil als Dauerleihgabe. So ist im Laufe der Zeit eine kleine Biblotheks-Kunstsammlung entstanden.

Siehe hierzu: Ausstellungen und andere Veranstaltungen ab 2013.

Aktuelle Forschungsprojekte

Die Universitätsbibliothek beteiligt sich an Projekten auf regionaler und nationaler Ebene und pflegt intensive Kontakte zu Bibliotheken im Ausland. Sie hat mit einigen benachbarten Hochschulbibliotheken sowie mit der Stiftung Martin-Opitz-Bibliothek Kooperationsverträge abgeschlossen, um insbesondere im Bereich der digitalen Bibliothek Ressourcen zu bündeln und Synergieeffekte zu erzielen.

In gemeinsamen Projekten mit Wissenschaftlern unterstützt die UB den Aufbau von Datenbanken, um wichtige Dokumente digital zugänglich zu machen und um die digitale Speicherung sowie die Nachnutzbarkeit von Forschungsdaten zu verbessern.

Im Projekt ArcheoInf hat die UB zusammen mit verschiedenen Projektpartnern und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beim Aufbau eines Informationsnetzes zur umfassenden Bereitstellung von digitalen Primärdaten archäologischer Feldprojekte im Mittelmeerraum mitgewirkt.

Aktuell arbeiten der Lehrstuhl für die Geschichte des Osmanischen Reiches und der Türkei und die Universitätsbibliothek zusammen im DFG-Projekt Osmanisches Europa. Es wird eine Datenbank historiographischer Dokumente zur Geschichte Südosteuropas während der osmanischen Besatzung (13. bis 18. Jahrhundert) aufgebaut. In einem weiteren Schritt sollen diese Dokumente digitalisiert werden.

Hochschulbibliographie und Open Access-Repositorium der RUB

Die Hochschulbibliographie der Ruhr-Universität Bochum (RUB) verzeichnet die Publikationen aller Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum und dient mittlerweile zugleich als Open-Access-Repositorium.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der RUB können bereits publizierte Arbeiten über die Hochschulbibliographie open access im Volltext zugänglich zu machen, sofern keine rechtlichen Gründe dagegen sprechen (Grüner Weg). Dokumente, die über die Hochschulbibliographie open access veröffentlicht werden, werden in einer Unterkollektion gesammelt. Mit der Unterzeichnung der Berliner Erklärung zu Open Access vom Oktober 2003 unterstützt die Ruhr-Universität Bochum die wissenschaftspolitische Forderung nach offenem Zugang ("Open Access") zu wissenschaftlichen Publikationen. Das Rektorat der Ruhr-Universität Bochum hat am 6. März 2013 offiziell eine Resolution zur Unterstützung von Open Access verabschiedet, in der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität unter anderem dazu aufgefordert werden, alle veröffentlichten, wissenschaftlich referierten Artikel (sog. "Postprint-Versionen") als Kopie auf einem wissenschaftlichen Publikationsserver abzulegen, sofern dem keine rechtliche Bedenken der Verlage entgegenstehen.

Die Bochumer Hochschulbibliographie verzeichnet alle Titel, die Teil der persönlichen Publikationslisten der Wissenschaftler sind. Dabei gibt es keine Begrenzung der Publikationsformen, so dass die Bandbreite der Publikationen neben den "klassischen" Publikationsformen wie Aufsätzen und Monographien auch Veröffentlichungsformen wie Abstracts, Rezensionen, Patente, Poster, Vorträge, Pressemitteilungen, Interviews, Vorlesungsskripte oder Software umfasst. Jeder Wissenschaftler kann ein persönliches Profil erstellen. Zitationslisten lassen sich in verschiedenen Formaten und unterschiedlichen Strukturen erzeugen. Dank der innovativen Architektur der Datenbank ist somit auch eine vielfältige sekundäre Nutzung der Daten möglich.

Seit 2009 sammelt das Team der Hochschulbibliographie über 80.000 Aufsätze aus Zeitschriften und Büchern, fast 4.500 Hochschulschriften, über 3.000 Monographien und viele weitere Arbeits- und Forschungsergebnisse von RUB-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein. Im März 2015 wurde die 100.000-Marke übersprungen und sechs Monate später sind in der Bibliographie bereits über 107.000 Publikationen erfasst. 2015 wird ferner die technische Basis der Hochschulbibliographie im Rahmen eines Projekts in Kooperation mit der UB Dortmund komplett überarbeitet und zu einer reinen Online-Anwendunge weiterentwickelt. Weitere Informationen dazu bietet: http://bibliographie-trac.ub.rub.de/wiki/hbzweinull.

Open Access

Die UB hat neben dem Open Access-Repositorium weitere Open Access-Aktivitäten an der RUB initiiert. Seit dem 01.01.2014 steht an der RUB ein Fonds zur Förderung von Publikationen in Open-Access-Zeitschriften zur Verfügung. Der Open-Access-Fonds wird von der DFG Jahr gefördert. Mitglieder der RUB können unter bestimmten Voraussetzungen Mittel aus dem Fonds beantragen, um bei Veröffentlichungen in Open-Access-Zeitschriften entstehende Publikationsgebühren zu finanzieren.

Mit der Veröffentlichung der “Handreichung zur Planung und Durchführung von Ausstellungen im Rahmen von Lehrprojekten” von Stefan Schulz und Isabel Atzl ist die Open Monograph Press (OMP)- Plattform der RUB an den Start gegangen. Damit will die UB die Open Access-Herausgabe wissenschaftlicher Monographien, Serien und sonstiger wissenschaftlicher Publikationen in elektronischer Form von Angehörigen der RUB unterstützen.

Die UB bietet Plattform, Beratung und Unterstützung auch für Zeitschriften an (Open Journal System).

Auf Basis der Open Source-Software Open Journal Systems (OJS) haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der RUB die Möglichkeit, E-Journals herauszugeben. Bedingung ist, dass spätestens nach einer Frist die Artikel weltweit online frei zugänglich (open access) sind. Die Bibliothek administriert die Software, unterstützt bei der Neueinrichtung der Journals, sichert die Nachhaltigkeit der publizierten Inhalte und sorgt für deren größtmögliche Sichtbarkeit u.a. durch DOI-Vergabe.

» Elektronisch Publizieren an der Ruhr-Universität Bochum

suchen - unsere neue OPAC-Suche

Der experimentelle Dienst Suchen, eine Eigenentwicklung der Universitätsbibliothek, präsentiert unsere lokalen Bestände in neuer Suchmaschinen-Technologie. So wollen wir die Recherchemöglichkeiten besser auf die Bedürfnisse und Kenntnisse der Digital Natives abstimmen. Prinzipiell kann Suchen auch zu einem Discovery System ausgebaut werden, das eine simultane Suche in den lokalen Beständen und in externen Datenbanken ermöglicht.

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